Beirat Ohkamp

Wie kann das Zusammenleben rund um den Ohkamp gemeinsam lebenswert gestaltet werden? Wie kann die Integration der neuen Bewohnerinnen und Bewohner der UPW an der Flughafenstraße 64-82 (Ohkamp) gelingen? Wie kann sich eine gute Nachbarschaft entwickeln? Das sind die zentralen Fragen mit denen sich der Beirat beschäftigt. Eingerichtet wurde der Beirat bereits 2016, um die Entstehung der Unterkunft zu begleiten und die Integration der geflüchteten Menschen hier zu unterstützen.

In seiner Sitzung am 5. September wurde das Gremium durch den Beschluss einer Geschäftsordnung  formal gegründet und ist somit ganz offiziell ein Beirat. Dieser kann unter anderem über die Vergabe der Mittel aus dem Fonds Ohkamp entscheiden – immerhin 5.000 Euro pro Jahr. Für Abstimmungen und Entscheidungen braucht es klare und verbindliche Regeln. Die Geschäftsordnung legt fest, wie die Zusammenarbeit im Beirat abläuft und wer mitstimmen darf.

Im Beirat werden Plätze für stimmberechtigte Mitglieder vorgehalten: Die Schulen, Kitas, Kirchen,Vereine und Institutionen im Stadtteil Fuhlsbüttel Nord sowie aus den direkt angrenzenden Bereichen von Langenhorn und Hummelsbüttel (Bezirk Wandsbek) wurden eingeladen, je einen Vertreter oder eine Vertreterin in den Beirat zu entsenden. Dazu kommen alle Anwohnerinnen und Anwohner, die mindestens zweimal hintereinander an einer Sitzung teilnehmen. Sie sollen grundsätzlich die Mehrheit im Beirat haben. Das Quartiersmanagement, fördern und wohnen, der Bezirk Hamburg-Nord, das Quartiersprojekt Langenhorn / Fuhlsbüttel und die Bezirkspolitik werden in beratender Funktion (ohne Stimmrecht) am Beirat beteiligt.

Die Sitzungen des Beirats sind öffentlich und finden viermal im Jahr statt. JEDE/R kann kommen, sich informieren, mitreden und – bei der zweiten aufeinanderfolgenden Teilnahme – auch mitstimmen!

Den Termin für die nächste Beiratssitzung finden Sie im Service-Bereich.

Protokolle und weitere Materialien zum Beirat finden Sie in der Mediathek.