Wer wohnt am Ohkamp?

In dem neuen Quartier sind rund 570 geflüchtete Menschen untergebracht. Es sind zu circa 60 Prozent Personen aus Familien und rund 40 Prozent Alleinstehende eingezogen. Zurzeit wohnen hier  Menschen überwiegend aus Afghanistan und Syrien aber auch aus dem Irak, Iran und Eritrea. Seit Anfang November ist der Erstbezug der Unterkunft abgeschlossen. Die Menschen kommen vorrangig aus Gemeinschaftsunterkünften von fördern und wohnen (f & w) im Bezirk Hamburg-Nord.

Voraussetzungen für einen Einzug in die Unterkunft mit der Perspektive Wohnen (UPW) Ohkamp sind

  • eine sichere Bleibeperspektive und
  • erste erfolgreiche Integrationsschritte – wie z. B. ein Arbeitsplatz oder ein Praktikum, freiwilliges Engagement oder die Teilnahme an Stadtteilaktivitäten, die Unterbringung der Kinder in einer Hamburger Kita o. ä.

Menschen, die – z. B. aufgrund einer Behinderung – besonders schutzbedürftig sind, werden bevorzugt aufgenommen.

Pro Bewohner stehen 15 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.

Ziel der Bewohnerinnen und Bewohner soll es sein, eine eigene Wohnung zu finden – die Unterbringung mit der Perspektive Wohnen ist eine Zwischenlösung. f & w unterstützt zusammen mit der Fachstelle für Wohnungsnotfälle des Bezirks Hamburg-Nord die Bewohnerinnen und Bewohner bei der Wohnungssuche.