Langfristige Nutzung und Betreiber

Die Flüchtlingsunterkunft wurde im üblichen Standard des Wohnungsbaus errichtet. Nicht-Geflüchtete können jedoch erst in die Wohnungen einziehen, wenn einige Voraussetzungen gegeben sind. Zunächst muss z. B. der Bebauungsplan Fuhlsbüttel 23/Langenhorn 83 eine ausreichende Planungsreife erlangt haben, damit dort planungsrechtlich eine normale Wohnnutzung möglich ist.

Vereinbart ist, dass die Wohnungen maximal 15 Jahre mit geflüchteten Menschen belegt werden. Ob und in welchem Umfang einzelne Bereiche bzw. Hauseingänge vor Ablauf der 15 Jahre im Rahmen einer Nutzungsänderung als normaler Wohnraum für Nicht-Geflüchtete zur Verfügung stehen werden, hängt unter anderem von der weiteren Entwicklung der Flüchtlingszahlen ab.

Langfristig werden die Wohnungen allen Hamburgerinnen und Hamburgern auf dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen.

Der soziale Dienstleister f & w fördern und wohnen AöR betreibt die Unterkunft und betreut die Bewohnerinnen und Bewohner. f & w stellt eine Vollzeitkraft je 80 Bewohnerinnen und Bewohner für das Unterkunfts- und Sozialmanagement sowie eine Vollzeitkraft je 160 Bewohnerinnen und Bewohner für den Technischen Dienst. Bei der maximalen Belegung mit 570 Bewohnerinnen und Bewohnern wären das sieben Beschäftige im Unterkunfts- und Sozialmanagement sowie 3,5 Stellen im Technischen Dienst.