Kitas „Flugbegleiter“ und „Wolkenflieger“

Die Kitas in der Flughafenstraße 74 und im Wördenmoorweg 2 werden vom DRK KiJu (Deutsches Rotes Kreuz Hamburg zur Förderung der Kinder- und Jugendhilfe) betrieben. Elmira Rufe leitet die Einrichtungen, so dass beide Kitas quasi „unter einem Dach“ geführt werden.

Kita „Flugbegleiter“ (Flughafenstraße 74)

Die Kindertagesstätte wurde im Zuge des Neubaus der UPW Flughafenstraße 64 – 84 (Ohkamp) mit errichtet. Sie verfügt über eine eigene Freifläche direkt am Haus. Dort werden insgesamt 75 Kinder in jeweils zwei Krippen- und Elementargruppen betreut. Starttermin war der 1. Oktober 2018. Die Kita hat zunächst mit der Eingewöhnung nur weniger Kinder begonnen. Die Kita ist mit insgesamt 75 Kindern bereits voll belegt. Dir Einrichtung besuchen Kinder aus dem Stadtteil und der Unterkunft!

Kita „Wolkenflieger“ (Wördenmoorweg 2)

In der Kita Wördenmoorweg 2 werden zukünftig insgesamt 50 Kinder (eine Krippengruppe, eine Elementargruppe, eine Familiengruppe) betreut.

Anmeldungen in den Einrichtungen können per E-Mail an erfolgen.

Die Schwerpunkte beider Kitas

Integration wird möglich, wenn Sprache und Bildung einen hohen Stellenwert haben. Die Arbeit der Kitas wird im wesentlichen durch zwei Schwerpunkte bestimmt:

  • die Umsetzung der Hamburger Bildungsempfehlungen und
  • das Sprachkonzept „KonLab“ („Konstanzer Labor“) nach dem Schweizer Wissenschaftler Dr. Zvi Penner.

Themen des KonLab Sprachkonzeptes sind „Sprachrhythmus und Wortbildung“, „Grammatik des Artikels“, „Satzbau und Frageverständnis“. Da unsere Sprache aus Sätzen besteht, ist es eine der ersten Lernaufgaben des Kindes zu erkennen, wann ein Wort beginnt und wann es aufhört. Nur so ist das Kind in der Lage, sich einen Wortschatz aufzubauen. Sprachunauffällige Kinder machen genau das! Denn ansonsten würden die Kinder ihre Sprachproduktion mit ganzen Sätzen und nicht mit einzelnen Wörtern wie „Mama“ beginnen. Die Kinder lernen spielerisch, welche Regeln der Wortbildung zugrunde liegen: Sie lernen z.B., dass der Plural von Hund = Hunde heißt und bei Kuchen eben nicht Kuchene heißen kann oder die Mehrzahl von Auto = Autos heißt, aber bei Tiger der Plural nicht Tigers heißen kann. Beim Artikel lernen die Kinder die Unterschiede von zählbaren und unzählbaren Massennomen – warum z.B. der Singular von „Mehl“ nicht „ein Mehl“ ist, wohl aber bei „Ball“ „ein Ball“ heißen muss.

Mittelfristig ist beabsichtigt ab dem zweiten Kita-Jahr (ab September 2019) eine eigene Vorschulgruppe aufzubauen, in die die Kinder aufgenommen werden, die bis Oktober des jeweiligen Jahres 5 Jahre alt sind bzw. werden. Eine Kooperation mit der nahe gelegenen Grundschule wird angestrebt.

Das pädagogische Personal wird Halbjahrespläne erstellen, damit die Eltern darüber informiert sind, welche Themen gerade in den Kitas angegangen werden. Die MitarbeiterInnen tragen alle zu den Themen bei, die in einzelnen Zeitblöcken behandelt werden sollen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder zu Hause nicht unbedingt viel von ihren Erlebnissen in der Kita erzählen. Die Halbjahrespläne ermöglichen mehr Transparenz und Bildungssicherheit.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist das Fit-Kid zertifizierte Essen aus einer DRK-Produktionsküche. Es ist erwiesen, dass nahrhaftes und gutes Essen nicht nur gesund ist, sondern auch dafür sorgt, dass im Tagesverlauf bei den Kindern weniger Aggressionen entstehen.

Nehmen Sie gerne Kontakt () auf, wenn Sie weitere Fragen haben oder sich die Kitas einmal ansehen möchten.

Stand: 31. August 2020